Ich habe Angst.

Angst. Mein Ego sagt mir, dass ich das hier wohl möglich nicht schreiben sollte. Meine Fantasie sagt mir, dass ich mit diesem Gefühl auf dieser Welt nicht allein bin und wir viele sind. Ich und bestimmt auch du lieber Leser, liebe Leserin. Die Angst davor die Sicherheit zu verlieren. Die Sicherheit, die uns trägt, uns Komfort bietet, die uns mit einem wohligen Gefühl und Gedanken am Morgen aufwachen lässt, ja alles ist gut und ich habe alles, was ich brauche. Nun ja. Ich weiß, dass diese Sicherheit eine Illusion ist. Es gibt nicht die immer währende Sicherheit. Wir können das Leben nicht kontrollieren.

Ich stehe gerade an einem Punkt in meinem Leben, wo ich mich nach dieser Sicherheit und diesem Komfort sehne. Ich bin auf der Suche nach einem Job und nach einer Wohnung. Wie du in meinem ersten Beitrag erahnen kannst, bin ich auf der Suche nach dem, was mir Spaß macht. Ja kaum zu glauben. Das bedeutet, dass ich mir auch die Zeit nehme genau das zu finden und nicht das erst beste Angebot in Betracht ziehe. Menschen mit einem großen Sicherheitsbedürfnis fassen sich nun möglicherweise an den Kopf und fragen sich: wie kann sie nur. Das stelle ich mir zumindest vor.

Und während meiner Suche begegnet mir tagtäglich meine Angst. Ich fürchte mich davor, dass sich dieser Prozess der Suche noch weiter hinzieht. Ich fürchte mich davor, was andere über mich denken. Ich fürchte mich vor der Arbeitsagentur bzw. mich für ein System beugen und verbiegen zu müssen. Ich fürchte mich davor weit davon entfernt zu sein wieder eine eigene Wohnung zu haben. Ich fürchte mich davor einen doofen Job zu bekommen. Ich fürchte mich davor von anderen abhängig zu sein.

Was mir bei all dieser Angst bewusst ist, ist, dass dies alles Fantasien, Konzepte und Vorstellungen in meinem Kopf sind.

Und ich glaube daran, dass ich diese Aufgabe bekomme, um sie zu lösen und daran zu wachsen.

Und es ist so wichtig, dass ich durch meine Angst durchgehe. Sie spüre. Ihr Raum gebe. Und, dass ich für mich da bin. Mich jetzt selbst halte.

Vielleicht fragst du dich, wie das aussehen kann. Durch die Angst zu gehen. Wie macht sie das denn. Das wohl Einfachste ist in die Stille zu gehen. Allein zu sein. Die Aufmerksamkeit auf den Körper zu richten. Zu spüren, wo sitzt die Angst gerade. Ist es dort warm oder kalt. Ist dort vielleicht Druck. Enge. Jede Empfindung, die sich zeigt, wahrnehmen.

Und heute habe ich eine längere Technik angewandt. Diese Technik nennt sich EFT. Beim EFT klopfe ich Meridiane (Energielaufbahnen) des Körpers ab, um Energieblockaden aufzulösen und negative Emotionen zu transformieren. Diese Methode wurde vom Amerikaner Gary Craig entwickelt. Er geht davon aus, dass negative Emotionen aufgrund von energetischen Blockaden im Körper entstehen können. Dazu findest du im Internet noch weitere Informationen und Anleitungen, wenn es dich interessieren sollte. Mir hilft EFT sehr. Und ich bin sehr dankbar, dass es solch eine Methode gibt.

Ja das ist gerade eine aufregende Reise. Auf der ich dich sehr gern mitnehme. Ich weiß die Angst wird mich immer begleiten. Ich habe es in der Hand. Ob ich durch die Angst durchgehe und mir selbst und dem Leben mein Vertrauen ausspreche. Die Liebe und die Freude zu wählen.

Und ich habe mich natürlich neben all den Wünschen und ebenso Privilegien, die ich habe, schon gefragt: Was brauche ich, um glücklich zu sein? Auf was kommt es für mich wirklich im Leben an? Ja darauf möchte ich in einem zukünftigen Beitrag eingehen.

Und wenn du gerade durch ähnliche Situationen und Ängste gehst, möchte ich dir sagen: Du bist nicht allein. Wir sind in all dem, was gerade ist, zusammen hier. Ich sende dir ganz viel Liebe.

In Liebe Inspiralu.

One thought on “Ich habe Angst.

  1. Liebe Luisa … mach Dir keine Sorgen, denn im Leben kommt alles so wie man es verdient. Ich glaube Du bist eine tolle junge Frau die mich mit Ihrem Tanzen auch schon oft zum Lachen gebracht hat, wenn es mal nicht so lief. Ich selbst bin Dir da wohl ganz ähnlich und ich kann sagen, dass es auf einen ganz bestimmten Augenblick im Leben ankommt, der dann alles entscheidet. Ich kenne diese eigenen Blockaden … ich kenne diese Dursttrecken und den immer währenden Anspruch an das Leben. Danke für Deinen Post … bin gespannt wie es weiter geht!

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